Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Es dreht sich um den Erhalt der ärztlichen Berufsausübung in freier Praxis! Schleichendes Praxissterben durch häufige Unverkäuflichkeit bei Berentung oder Insolvenz, mangelnder Ärzte-Nachwuchs und “Ärztefluch“ sprechen eine deutliche Sprache. Daran ändert leider auch das lange notwendige Zusatzhonorar von 2,5 Mrd. nichts, von dem wir in Nordrhein noch dazu kaum etwas abbekommen sollen.
- Absurde Bürokratie und für die Kassenärzte miserable Honorare
- Angriffe auf Freiberuflichkeit und Therapiefreiheit
- Eingriffe in Datenschutz und Schweigepflicht
- Entmündigung, Gängelung und Verletzung der ärztlichen Würde
So kann es nicht weitergehen. Uns Ärzten wird allmählich klarer, dass uns eine Industrialisierung der Gesundheitsversorgung bevorsteht. Der Gesundheitsmarkt mit einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von 10,8% wird neu verteilt.
Tun Sie mit uns einen weiteren Schritt!
Das Gesundheitsnetz Köln Nord medicol e.V. unterstützt mit seinem Vorstandsbeschluss die Aufrufe der Freien Ärzteschaft und der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) zur zentralen Demonstration in Berlin!
Freie Ärzteschaft und DGVP rufen auf zur Nationalen Demonstration von Ärzten und Patienten am 19.9.2008 in Berlin
Wir treffen uns am 19.09.2008 um 12.00 Uhr vor dem Roten Rathaus beim Transparent des „ Kölner Ärzte e.V.“ und ziehen zum Brandenburger Tor!
Machen Sie mit! Schließen Sie sich an!
Wir fordern einen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik!
Dekorieren Sie Ihre Praxen mit Protestplakaten (bei Frau Dr. Korman, Ebertplatz 2, Tel 913 88 80 kostenfrei erhältlich, Mo., Di., Do. 7:30 bis 18:00 und Mi., Fr. bis 13:00 Uhr)!
Viele Ärzte schließen ihre Praxen am Tage der Demonstration und teilweise oder ganz in der nachfolgenden Woche bis zur weiteren Berlin-Demonstration der Krankenhausärzte am Do., dem 25.9.08.
Für den Erhalt der freien Arztpraxis
Für die wohnortnahe Patientenversorgung durch Haus- und Fachärzte
Für angemessene Arzthonorare
Für die Wiederherstellung der ärztlichen Würde
Gegen absurde Bürokratisierung, milliardenteure elektronische Gesundheitskarte und die Verteilung des „Gesundheitsmarktes“ an Investoren
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gabriele Nigemeier |
Walter Klüwer |
1. Vorsitzende medicol |
2. Vorsitzender medicol |